Neues Design der Facebook Pages – was sich jetzt ändert

Facebook hat am 10. März ein neues, überarbeitetes Design der Unternehmensseiten (Pages) angekündigt. Die Umstellung der Pages, die Facebook bis Ende März Schritt für Schritt vornimmt, kann von den Administratoren allerdings nicht selbst vorgenommen werden. Administratoren erhalten hierzu von Facebook eine Nachricht auf der entsprechenden Page mit der Möglichkeit zur Umstellung, wenn sie an der Reihe sind. Wie das neue Design aussehen wird und worauf Administratoren der eigenen Unternehmensseite auf Facebook achten müssen, erklären wir in diesem Artikel.

Bereits in den letzten Wochen und vor allem im Zuge des neuen Designs für den persönlichen Newsfeed konnte man sehen, dass sich Facebook von seiner alten Webschriftart verabschiedet und nun auf Arial und Helvetica setzt. Nicht zuletzt durch diese Designänderung erscheint Facebook nun moderner und aufgeräumter.

Grundsätzlich bleibt sich Facebook bei den Pages treu, wenn es um das Titelbild und das Profilbild der Pages geht. Die Maße bleiben hier gleich und benötigen oftmals keine Anpassung durch die Administratoren. Allerdings blendet Facebook nun den Titel der Page, die Kategorie sowie die Interaktionsmöglichkeiten wie den „Like-Button“, die Nachrichtenfunktion und weitere Buttons direkt auf dem Titelbild ein. Sofern in bestehenden Titelbildern also im unteren Abschnitt Textpassagen auf dem Bild integriert wurden, müssen diese verschoben oder anders dargestellt werden, um weiterhin lesbar zu sein.

Neues Facebook Design
Quelle: Facebook

Für Administratoren stehen fortan ganz oben auf der Seite in Form eines Navigationsmenüs alle Links zu den Einstellungen der Page und zu den Statistiken bereit. Sofern Werbeanzeigen für die eigene Page aktiv sind, werden aktuelle Statistiken dazu in Kurzform in einer kleinen Box rechts oben dargestellt.

Generell bestehen die neuen Pages nicht mehr aus einer aufgetrennten Timeline, die sich über zwei Spalten erstreckt. Facebook hat dies nun vereinfacht in einer einzigen Spalte zusammengefasst, die nur noch auf der rechten Seite erscheint. In einer kleineren linken Spalte befinden sich nun die Seiteninfo, in die auch weiterhin der Link zum Impressum gehört. Prominent darunter erscheint der Link zur eigenen Webseite. Auch Öffnungszeiten (sofern man ein lokales Unternehmen hat) erscheinen hier.

Eine der größten Änderungen betrifft die Anzeige von Apps. Diese erscheinen nicht mehr prominent im oberen Teil der Page mit ihren Tabs. Hier werden nur noch die eigenen Apps von Facebook in Textform angezeigt. Selbsterstellte Apps oder solche von Drittanbietern werden dabei dem Menüpunkt „Mehr“ untergeordnet. Die eigentlichen Tabs tauchen zudem in der linken Spalte der Seite wieder auf. Dennoch lässt sich hier die Intention von Facebook erkennen, den Apps von Dritten weniger Bedeutung zu schenken. Schließlich lassen sich diese nicht auf mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets darstellen.

Die Beiträge anderer Nutzer der Page befinden sich nun auch in der linken Spalte. Leider lassen sich einzelne Beiträge der Nutzer nicht mehr hervorheben, um sie als Referenz auf der eigenen Page zu verwenden. Wir hoffen, dass Facebook hier noch nachbessert.

Neu in der linken Spaltenansicht sind außerdem Seitenvorschläge von Facebook auf Basis anderer Fans der Seite sowie eine deutlichere Darstellung der Pages, die man als Administrator der eigenen Page mit „Gefällt mir“ markiert.

Fazit: Mit dem neuen Design der Pages gelingt Facebook eine gute Weiterentwicklung zu einer moderneren und optisch ansprechenden Aufmachung. Administratoren sollten aufmerksam ihre Unternehmensseite verfolgen, um rechtzeitig von der geplanten Umstellung durch Facebook zu profitieren und diese anzupassen.

Für alle, die sich noch gezielter mit dem neuen Facebook Design vertraut machen wollen, bieten wir einen detailierten Einblick in unserem Praxisworkshop „Social Media Basiswissen“ am 8. April in Frankfurt an. Buchen Sie einfach hier noch einen der letzten Teilnehmerplätze!

Dieser Artikel wurde geschrieben von Joachim Schmidt

Seit fast 20 Jahren ist Joachim Schmidt nun schon im Internet und den Neuen Medien zuhause. Im April 2008 gründete er Intensive Senses, eine inhabergeführte Agentur für digitales Marketing aus Berlin, die vor allem Kunden aus dem touristischen Bereich bei der Planung und Umsetzung von Webseiten, Social Media Profilen und Online Marketing Maßnahmen berät und unterstützt. Joachim ist einer der Mitgründer der social media akademie für reise und touristik.

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