Evergreen-Content

Evergreen-Content: 5 Tipps, um Blogbeiträge fit für die Ewigkeit zu machen

Wer von Euch kennt folgendes Szenario? Man schreibt einen Blogbeitrag, klickt auf „Veröffentlichen“, teilt ihn brav auf allen Social-Media-Kanälen – und vergisst ihn dann. Er wird weder erneut durchgesehen, noch aktualisiert oder gar erweitert. Er fristet stattdessen ein einsames Dasein in den Tiefen des Internet. Plötzlich aber, zum Teil Wochen später, werden Leser via Google und Co. auf den Beitrag aufmerksam, nur, um festzustellen, dass alles inzwischen überholt ist, dass die Öffnungszeiten nicht mehr stimmen und dass von der neuesten Sehenswürdigkeit gar keine Rede ist…

Das muss nicht sein! Unsere fünf Tipps helfen Euch dabei, Eure Blogbeiträge fit für die Ewigkeit zu machen und damit sogenannten Evergreen-Content zu erstellen.

1. Heute schon an morgen denken

Das gilt nicht nur für die Altersvorsorge, sondern auch für Eure Blogbeiträge. Am besten natürlich verfasst Ihr Eure Inhalte direkt so, dass sie eine lange Gültigkeit haben. Das geht gut, wenn Ihr zeitneutral über allgemeine Themen schreibt, etwa kulturelle Besonderheiten in Eurer Destination oder die Lage Eures Hotels.

Dreht sich Euer Blogbeitrag aber um eine vorübergehende Aktion oder eine spezielle Veranstaltung, dann macht es Sinn, das gleich in der Überschrift deutlich zu machen („Grandioses XY-Fest auf dem wunderschönen Z-Platz im Juni 2017“). So ist der Leser nicht enttäuscht, wenn er nach Eurer Ankündigung unbedingt zum Fest kommen möchte, aber beim Lesen schließlich merkt, dass er viel zu spät dran ist.

2. Aus Alt mach Neu

Das bringt mich direkt zu unserem 2. Tipp. Bleiben wir doch bei besagtem Veranstaltungshinweis des XY-Festes, der spätestens im Juli 2017 auf ein Event in der Vergangenheit hinweist. Warum dann nicht einfach den Beitrag aktualisieren und aus dem Hinweis einen Rückblick machen. Gleiche Überschrift, aber mit schönen Fotos des Events und einem Fazit der Besucher und Veranstalter ist der Inhalt für die Ewigkeit.

Das gilt nicht nur für Veranstaltungshinweise. Jeder Blogbeitrag kann so inhaltlich und visuell aktualisiert werden. Letzteres ist besonders im Tourismus wichtig, da Fotos und Videos ein wesentlicher Bestandteil der Entscheidungsfindung sind und natürlich immer den aktuellen Ist-Zustand abbilden sollten.

Praxis-Tipp: Erstellt eine Excel-Liste, in die Ihr all Eure Blogbeiträge nach dem Veröffentlichen eintragt und zeitsensible Inhalte oder andere Besonderheiten markiert. So vergesst Ihr nicht, ob ihr später noch etwas ändern müsst.

3. Auf die Besten der Besten fokussieren

In einem Blog mit nur zehn Beiträgen fällt das regelmäßige Aktualisieren natürlich leichter, als in einem Blog mit 100 Beiträgen. Aber keine Angst, Ihr müsst auch gar nicht jeden Monat 100 Beiträge durchsehen. Es reicht, wenn Ihr erst einmal die Beiträge herauspickt, die regelmäßig aufgerufen werden und besonders erfolgreich sind.

Werft einen Blick in Eure Analytics und schreibt Euch auf, welche Beiträge besonders gut ankommen – vor allem organisch über die Google-Suche. Diese Beiträge solltet Ihr immer wieder überprüfen und – bei Bedarf – aktualisieren oder erweitern.

4. Öfter mal was Altes teilen

Habt Ihr die Liste Eurer erfolgreichsten und jetzt aktualisierten Blogbeiträge noch parat? Super, dann könnt Ihr diese Beiträge auch in regelmäßigen Abständen (und damit meine ich nicht jede Woche) wiederholt auf Social Media teilen.

Durch die berühmt-berüchtigten Algorithmen von Facebook und anderen Social-Media-Plattformen ist es wahrscheinlich, dass Eure erfolgreichen Blogbeiträge so immer wieder andere und auch neue Leser erreichen werden.

5. Mit dem Design gehen

Eure Blogbeiträge werden regelmäßig aktualisiert, Ihr teilt regelmäßig die beliebtesten Themen und trotzdem verweilen Eure Leser nicht lange auf dem Blog? Vielleicht liegt das daran, dass zwar Eure Inhalte auf dem neuesten Stand sind, nicht aber Euer Design…

Wie wichtig heutzutage mobil-optimierte Webseiten und Blogs sind, habe ich an dieser Stelle bereits hervorgehoben. Das sehen nicht nur Internetnutzer so, das sieht auch Google so, schließlich bevorzugt die Suchmaschine mobil-optimierte Seiten im Ranking. In diesem Fall ist mein Tipp: Denkt über ein neues Bloglayout nach, damit nicht Euer veraltetes Design Euren tollen Inhalten das Leben nimmt!

Fazit

Es ist Arbeit, einen Blogbeitrag zu verfassen. Wie schade wäre es also, diesen im Anschluss einfach so zu ignorieren? Mithilfe unserer Tipps konnten wir Euch hoffentlich zeigen, dass es gar nicht so schwer ist, regelmäßig „aufzuräumen“ und so glückliche Leser zu haben, die gerne und lange auf Eurem Blog verweilen.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Susanne Krebs

Susanne verbindet ihre Leidenschaft für Reisen mit ihrem Interesse an Online Marketing und Social Media. Nach Studienaufenthalten in Spanien und Schweden unterstützt sie seit 2014 das Team der social media akademie für reise und touristik im Bereich Content Marketing.

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