Social Media im Sommer

5 Tipps für Social Media Marketing im Sommer

Sommer, Sonne, Social Media

Du bist der Meinung, während der Sommerferien tummelt sich Deine Zielgruppe bei schönem Wetter draußen an der frischen Luft und ist dann nicht mehr aktiv auf Facebook, Instagram und Co. unterwegs? Damit liegst Du falsch! Selbst wenn draußen die Sonne scheint, sitzen Deine potentiellen Kunden in Cafés oder liegen am Strand und schauen kontinuierlich nach, was auf den Social Media Kanälen los ist – auch im Ausland.

Im Sommer bzw. im Urlaub sind Menschen generell bester Laune und bereit für etwas Neues. So schauen sie dann z.B. gerne auf dem Smartphone oder dem Tablet nach innovativen neuen Dingen oder planen ihren nächsten Wochenendtrip oder Urlaub.

Wer bereits im Urlaub ist, teilt dies gerne mit der Familie, den Freunden oder seiner ganzen Community in den sozialen Medien. Daraus kann man für sich einen großen Nutzen ziehen. Damit die User auch ihre News online verbreiten können, sollte vor Ort ganz besonders für ein stabiles WLAN gesorgt sein.

Der Laptop bleibt im Urlaub meist zu Hause. Also heißt das wiederum für Dich, dass Du Deine Inhalte noch mehr für die mobile Nutzung optimieren musst, als Du das vielleicht sowieso schon im Auge hast.

Fünf Tipps, wie Du den Sommer für Dein Social Media Marketing nutzen kannst

1. Achte auf den passenden Social Media Kanal

Auf welchen Social Media Kanälen ist Dein Unternehmen oder Deine Destination vertreten? Facebook steht unangefochten auf Platz 1 der meistgenutzten Social-Media-Plattformen, danach kommen mit weitem Abstand Instagram, Twitter und Pinterest. Instagram wird auf dem deutschen Markt sehr stark am Wachsen mit 15 Millionen Nutzern (Stand: August 2017) und als Inspirationsquelle im Tourismus sehr zu empfehlen.

Das Foto- und Videonetzwerk ist eine hervorragende Plattform, die man als User im Urlaub oder auch einfach mal abends auf der Couch nach tollen Inspirationen für die nächste Reise durchforstet. Ganz besonders die Storys, die viele User nutzen, um direkt aus ihrem Urlaub Eindrücke zu veröffentlichen, sind im letzten Jahr so stark in den Fokus gerückt, dass sie an Reichweite fast den üblichen Newsfeed überholen. Aber auch Pinterest ist im letzten Jahr stark gewachsen und eine wahre Traffic-Garanten für Eure Webseite.

Twitter hat in der eigentlichen Tourismuskommunikation eher einen untergeordneten Stellenwert für die Inspirationsphase. Pinterest und Instagram hingegen werden vor allem in der Inspirationsphase genutzt. Daher achte bei Deinen Inhalt immer darauf, für jeden Kanal den typischen Nutzer und vor allem Nutzungszweck im Auge zu behalten.

2. Content für mobile Nutzung optimieren

Heutzutage müssen alle Inhalte, die man in Social Media Kanälen postet und verlinkt, für das Smartphone optimiert sein. Vor allem die eigene Webseite oder der eigene Blog, zu denen optimalerweise Deine Posts aus den Social Media Kanälen verlinken, müssen responsiv gestaltet sein, damit es zu keinen hohen Absprungraten seitens der Leser kommt. Facebook wird zu über 90% mobil genutzt. Doof, wenn Du dann mit einem Post jemanden auf Deine Webseite oder Landingpage lockst, die dafür gar nicht geschaffen ist. Doch leider wird jedoch immer noch zu wenig an diese Tatsache gedacht.

Von 32 Millionen Facebook Nutzern in Deutschland nutzen 29 Millionen das Netzwerk mit dem Smartphone (Quelle: Facebook). Zur Urlaubszeit im Sommer steigt diese Zahl tendenziell sogar noch etwas an. Bei der aktuellen Nutzerzahl von Instagram (15 Millionen Nutzer in Deutschland) lohnt es sich zudem, diesen Kanal im Sommer noch mehr ins Auge zu fassen. Ganz besonders sollte hier der Fokus auf Storys gelegt werden. Denn mit 500 Millionen Menschen weltweit, die täglich das Story-Format nutzen (Quelle: Facebook), erreicht man hier bereits (auch in Deutschland) eine breite Masse. Dabei sollte bei der Erstellung von Fotos und Videos immer darauf geachtet werden, dass alles im Hochkantformat aufgenommen wird, denn nur das ist das perfekte Format für Storys.

3. Der richtige Content zur richtigen Zeit

Die Nutzer scrollen 41% schneller auf ihrem Smartphone durch den mobilen Newsfeed als durch den Newsfeed auf dem Desktop. Das heißt, Du musst in jedem Fall den richtigen Inhalt wählen, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Sei es mit einem knalligen Bild oder mit einem interessanten Video – und beides am besten im Hochkantformat. So streckt sich der Inhalt auf dem Smartphone über den kompletten Bildschirm und Deine Zielgruppe bleibt leichter an Deinem Content hängen.

Videos funktionieren mobil am besten, wenn sie kurzgehalten sind (Snack-Content) und insbesondere auf Facebook Untertitel enthalten. Nicht jeder hat Kopfhörer auf, wenn er mit dem Smartphone in der U-Bahn oder am Strand sitzt und durch seinen Feed scrollt. Auch Posts mit Bildern sollten sich darauf beschränken, innerhalb von wenigen Sekunden verstanden werden zu können. In dieser Zeit entscheidet sich, ob sich der User länger mit dem Post beschäftigt oder weiterscrollt.

4. Reichweite durch Anzeigen verstärken

Die organische Reichweite bei Facebook wird immer geringer und der Algorithmus des Netzwerks ändert sich ständig. Auch bei Instagram werden die Posts inzwischen nicht mehr chronologisch angezeigt. Um dennoch eine gute Reichweite zu erzielen, solltest Du Deine Posts daher mit Anzeigenkampagnen innerhalb der Netzwerke pushen. Besondere Angebote, die es nur im Sommer gibt, oder vielleicht ein unkompliziertes Sommergewinnspiel ohne viel Aufwand für die User, sind nur zwei Möglichkeiten für eine passende Anzeigenidee.

Wichtig bei der Konzeption ist dabei immer im Hinterkopf zu haben, dass die Anzeige zu 80-90% vom Smartphone aus angeklickt wird und somit auf einer Landingpage landen sollte, die dann auch responsiv ist (siehe oben).

5. UGC – Nutze den Content Deiner Zielgruppe

Deine Zielgruppe ist im Urlaub in Deiner Destination, in Deinem Hotel oder mit Dir als Reiseveranstalter unterwegs? Dann nutze ihren User Generated Content (UGC), um wiederum andere User und Deine Fans und Follower zu inspirieren.

Aber wie? Ganz besonders gut funktioniert dies auf Instagram. Starte mit einem eigenen Hashtag und kommuniziere diese unter Deinen Kunden – online sowie offline! Wenn Sie mit Dir unterwegs sind oder in Deiner Stadt Urlaub machen, dann sollte jeder diesen Hashtag verwenden, damit Du den Content reposten kannst – natürlich nur nach vorheriger Genehmigung des Urhebers!

Fazit

Unsere Tipps gelten natürlich nicht nur für die Sommerzeit, denn mobil optimierte Posts und aufmerksamkeitsstarke Videos sollten das ganze Jahr Platz in Deinem Redaktionsplan finden. Dennoch kannst Du gerade im Sommer während der Hochphase der mobilen Social Media Nutzung noch stärker auf kurze Postings mit großen Bildern setzen, die leichter von unterwegs konsumierbar sind.

Ganz viele Ideen für Deinen Redaktionsplan findest Du auch im aktuellen Contentplaner von Intensive Senses.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Maike Ovens

Maike Ovens ist die Inhaberin und Leiterin der social media akademie für reise und touristik. Seit über 12 Jahren ist sie nun schon im Tourismus zu Hause. Sie kann auf die Leitung verschiedener erfolgreicher, touristischer Events zurückblicken und war zuletzt Head of Sales & Marketing bei der auf den Tourismus in Asien spezialisierten Marketing-Initiative Go Asia.

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