Ein eigener Service-Kanal auf Facebook, Google+ und Twitter stellt das i-Tüpfelchen der Social Media Präsenz von Dienstleistern, insbesondere im Tourismus dar. Guter Service und Kundendialog via Twitter in Form von 140 Zeichen: Das soll wirklich funktionieren? Dass Social Media-Kanäle schon lange nicht mehr, wie anfangs zumeist fälschlicherweise angenommen, als reine Werbe- und Absatzkanäle dienen, sondern vielmehr große Relevanz für Kundenbindung und –vertrauen haben, sollte mittlerweile in allen Unternehmen angekommen sein. Kundendialog und die Steigerung der Kundenzufriedenheit sollten bei der Präsenz im Social Web als Ziele im Vordergrund stehen.
Eine neue Studie der MMGY Global/Harrison Group 2013 zeigt auf, dass es eine neue Klasse von Reisenden in den USA gibt: Die sogenannte "Digitale Elite". Diese Gruppe der "Digital Travelers" besitzt und benutzt mindestens zwei mobile Geräte (Smartphone und ein Tablet), um eine Reise zu planen und/oder zu buchen. Dieses Segment ist seit 2011 bis heute um 600 Prozent gestiegen. Noch in 2011 lag die Zahl der Nutzer von 2 mobilen Endgeräten bei nur 5 Prozent, jetzt liegt sie bei 33 Prozent.
In wenigen Wochen beginnt für viele Bundesbürger wieder die Urlaubszeit und mit ihr die schönste Zeit des Jahres. Die Wahl des passenden Urlaubsortes oder der bevorzugten Unterkunft bestimmen dabei immer mehr Empfehlungen, Meinungen und Erfahrungen aus den Sozialen Netzwerken. Für einen Großteil der Sonnenhungrigen beginnen die Urlaubsvorbereitungen für den Sommerurlaub nicht mehr mit dem Wälzen von dicken Urlaubskatalogen. Nutzer von Social Media Plattformen lassen sich heutzutage vor allem durch Meinungen, Erfahrungen und Informationen von Freunden und Unternehmen auf Facebook, Twitter , Pinterest und Google+ inspirieren und leiten.
Am 12. April findet in Berlin unser Workshop zum Thema „E-Recht in der Touristik“ statt. Vorab baten wir unseren Referenten und Rechtsanwalt Thomas Schwenke um ein kurzes Statement: „Social Media Marketing wird für die Kundenakquise und Pflege immer wichtiger. Doch unabhängig davon, ob Sie Blogs, Facebook, Twitter, Videos auf Youtube oder andere Web 2.0-Angebote einsetzen: Sie sollten die rechtlichen Fallstricke kennen, um Rechtsverstöße zu vermeiden und um einen professionellen Eindruck zu wahren. In den meisten Fällen brauchen Sie nur einige wenige Punkte zu beachten, um die Sicherheit signifikant zu erhöhen.
Wer heute in den Urlaub fährt - sei es nur für einen Kurztrip über‘s Wochenende oder für eine mehrwöchige Fernreise nach Asien - informiert sich überwiegend nicht mehr im Reisebüro vor Ort über sein Ferienziel. Ähnlich sieht das Bild bei den Buchungen aus. Informationen zu Urlaubsland und -ort, dem Hotel, dem Veranstalter, der Airline, Ausflügen vor Ort bis hin zu vertrauenswürdigen Insider-Tipps finden sich auf mittlerweile unzähligen Informations-, Bewertungs- und Buchungsportalen im Internet. Diese überwiegend kostenlosen Informationsquellen können auf Wunsch auch mobil und direkt am Urlaubsort mittels Smartphone und Tablet-PC als App abgerufen werden. Vorbei die Zeiten, in denen extra aufgehübschte Katalogbilder einen idyllischen Sandstrand zeigten oder ein wunderbar hergerichtetes Hotelzimmer. Früher musste man als Kunde eines Reisebüros diesen Bildern (ver-)trauen. Heute genügt ein Mausklick in Bewertungsportalen wie holidaycheck.de oder tripadvisor.com um festzustellen, wie es wirklich um den Urlaubsort oder das Hotel bestellt ist, denn meist haben Urlauber dort schon ihrer Kritik oder ihrem Lob freien Lauf gelassen.

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