Blog Tourismus

Wie blogge ich richtig? Das Einmaleins touristischer Unternehmensblogs

Unternehmensblogs eilt oftmals der Ruf voraus, dass Aufwand und nutzen in keinem Verhältnis miteinander stehen. Stimmt nicht! Mit dem richtigen Maß an Kontinuität und Vielfalt könnt Ihr Euren Blog nutzen, um Kunden zu gewinnen und zu binden. Und nicht nur das. Ein Unternehmensblog wirkt sich auch positiv auf Euer Google Ranking aus.

Wir verraten Euch, was Ihr beachten müsst, um erfolgreich durchzustarten und wo Ihr die nötige Inspiration findet, um kontinuierlich am Ball zu bleiben.

Eine frische und persönliche Note finden

Bei Eurem Blog handelt es sich nicht um Euren neuesten Reisekatalog und schon gar nicht um Eure Preistabellen. Verbannt Bürokratie, verbannt plumpe Angebote. Der Sinn eines Blogs ist es zu inspirieren, zu informieren, nicht aber zu kassieren – zumindest nicht vordergründig.

Setzt stattdessen auf Emotionen. Verfasst Reiseberichte mit beeindruckenden Bildern, stellt spannende Persönlichkeiten vor, berichtet über aktuelle Veranstaltungen oder gar über Euren persönlichen Arbeitsalltag. Ermöglicht den Blick hinter die Kulissen. In diesem Zusammenhang könnte man das Buzzword Storytelling verwenden. Ein einfaches „Seid offen, authentisch und persönlich!“ tut es aber auch.

System und Layout optimieren

Ein Blog erfordert Investitionen. Zeitliche Investitionen, inhaltliche Investitionen und, ja, auch finanzielle Investitionen. Aber: Das richtiges Set-Up zahlt sich auf lange Sicht aus.

Eine gutes Blogsystem, zum Bespiel Content Management Systeme (CMS) wie WordPress, sowie ein übersichtliches, ansprechendes Layout sind das A und O eines jeden erfolgreichen Blogs. Eure Inhalte können noch so brillant und Eure Bilder noch so schön sein, sobald sie in einem unübersichtlichen Layout untergehen, ist der Aufwand verschwendete Liebesmüh. Und – ganz ehrlich – Spaß macht es dann auch keinen!

Unser Tipp: Entscheidet Euch für ein renommiertes, benutzerfreundliches CMS, und ein klassisches, zeitloses Design, das Euch unabhängig vorüberziehender Designtrends Freude bereitet. Als touristisches Unternehmen ist es zudem sinnvoll in ein bildoptimiertes Layout zu investieren (großes Anzeigeformat der Bilder, Slider, Galerien etc.), denn gerade in unserer Branche sagen Bilder oft mehr als 1000 Worte.

Mitarbeiter und Kunden einbeziehen

Grundsätzlich sollte sich ein Mitarbeiter(-team) fest für den Blog verantwortlich zeigen. Das soll aber nicht gleichzeitig bedeuten, dass niemand sonst bloggen kann bzw. darf. Im Gegenteil! Lasst möglichst viele Eurer Mitarbeiter zu Wort kommen, denn je mehr Perspektiven Ihr Euren Lesern und Kunden bietet, desto interessanter gestaltet Ihr Euren Internetauftritt.

Im Idealfall könnt Ihr sogar Eure Kunden selbst zu Wort kommen lassen. Reise- und Erlebnisberichte „von Gast zu Gast“ sind höchst gefragt. Wenn ihr sie in Eurem Blog schön aufbereitet, verlieren sie den angestaubten „Gästebuchcharakter“ und leisten wahre Überzeugungsarbeit. Gebt diesen wertvollen Staffelstab nicht ausschließlich an Bewertungsportale wie HolidayCheck oder Tripadvisor ab. Euer Unternehmensblog kann Euch helfen, mit diesen Berichten potentielle Kunden auf Eure eigene Seite zu locken.

Inspirieren lassen

Was, wenn Euch doch mal die Ideen ausgehen sollten? Kein Grund zum Aufgeben. Schaut Euch um und lasst Euch inspirieren. Gute Quellen sind zum Beispiel die Unternehmensblogs Eurer Mitbewerber oder erfolgreiche Reiseblogger. Oftmals hilft es auch, sich Tipps von Experten zu holen. Wir hätten da eine passende Gelegenheit.

Auf dem zweiten social media travel day am 5. November in Frankfurt am Main widmet sich unsere Referentin Kristine Honig-Bock, Beraterin bei Tourismuszukunft, ausführlich dem Thema „Bloggen – aber was? Ideen, Inhalte und Formate für Eure Blogbeiträge“.

Wir haben Kristine vorab schon mal gefragt, was genau Ihr während ihres Vortrags erwarten könnt, und sie hat uns folgendes verraten:

    „Das Aufsetzen eines eigenen Blogs ist das eine, das Befüllen des eigenen Blogs mit Inhalten das andere. Vielen touristischen Organisationen gehen hier schnell die Ideen aus, die Motivation sinkt, das Blog schläft ein. Damit euch das nicht passiert, liefert dieser Beitrag kreative Ideen für die Inhalte und Formate touristischer Blogbeiträge. Inklusive natürlich jeder Menge Beispiele.“

Das klingt doch ziemlich spannend! Sichert Euch noch jetzt unseren Early-Bird Tarif und spart 11% gegenüber dem Normalpreis. Tickets gibt es im Ticketshop des social media travel day.

Fazit

Bloggen ist keine Hexerei. Wir haben gezeigt, dass Persönlichkeit, Themenvielfalt und verschiedene Blickwinkel touristische Unternehmensblogs bereichern. Gepaart mit dem richtigen System und Layout macht Bloggen sogar richtig Spaß. Und diesen Spaß wird man Euren Artikeln garantiert anmerken!

Dieser Artikel wurde geschrieben von Susanne Krebs

Susanne verbindet ihre Leidenschaft für Reisen mit ihrem Interesse an Online Marketing und Social Media. Nach Studienaufenthalten in Spanien und Schweden unterstützt sie seit 2014 das Team der social media akademie für reise und touristik im Bereich Content Marketing.

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