Mobile Optimierung Social Media

5 Tipps für mobil-optimierte Social-Media-Inhalte

In Deutschland wird jede zweite Reise mit dem Smartphone recherchiert (Gemeinschaftsstudie „The Mobile Traveller” von Google und TUI Deutschland, 2016). Auch wenn die tatsächliche Buchung häufig noch über andere Wege erfolgt, spielen mobile Endgeräte entlang der Customer Journey eine große Rolle.

Social Media wird ebenfalls vorwiegend mobil konsumiert, für manche Social-Media-Plattformen gibt es gar keine – oder eine sehr eingeschränkte – Desktop-Version.

Dennoch werden viele Inhalte von Unternehmen auf dem Desktop erstellt und von dort aus veröffentlicht. Da wir im Büro den ganzen Tag vor einem Bildschirm sitzen, fällt uns dann vielleicht nicht gleich auf, dass der eine oder andere Post fürs Tablet oder Smartphone ungeeignet ist. Wir haben daher fünf Tipps für Euch, um Eure Social-Media-Inhalte fit für mobile Endgeräte zu machen.

1. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Der erste Tipp ist so einfach wie genial: Schaut Euch das, was Ihr zum Beispiel auf Facebook postet oder auf dem Blog layoutet, nach der Veröffentlichung noch einmal kurz mobil an. Natürlich ist es einfacher auf einem großen Desktop zu arbeiten, das machen wir auch, aber ein kurzer Blick aufs Handy kostet kaum Zeit, und kann doch so viel Frust vermeiden.

2. Kurzer Text statt heißer Brei

Wir alle wissen, dass Facebook mobil anders aussieht als auf dem Desktop. Auch die Beiträge sehen anders aus. Einer der größten Unterschiede ist die Menge an Text die angezeigt wird, bevor Facebook die Sache mit einem simplen „Weiterlesen“ abkürzt. Nach rund 9 Smartphone-großen Zeilen ist Schluss, Wichte Informationen sollten sich danach also nicht mehr verstecken.

Schaut Euch jeden Eurer Beiträge in den Entwürfen in der „Vorschau für Mobilgeräte“ nochmal an. Und da diese Vorschau dort erfahrungsgemäß auch nicht immer stimmt, könnt Ihr den Beitrag nach Veröffentlichung gerne nochmal mit Eurem eigenen Smartphone überprüfen. Wir haben festgestellt, dass es dann immer noch Unterschiede zwischen iOS und Android geben kann… Um ganz sicherzugehen, haltet Ihr Euch am besten also einfach etwas kürzer.

3. Hochformat statt Querformat

Dank Snapchat und Co. ist das Hochformat im Internet wieder salonfähig. Auch andere Plattformen schenken dem Hochformat deutlich mehr Aufmerksamkeit. Schauen wir uns wieder Facebook an. Dort werden Hochformatfotos inzwischen sowohl im Browser als auch mobil bildschirmfüllend angezeigt. Das war nicht immer so und bietet Unternehmensseiten jetzt eine große Chance in punkto Aufmerksamkeit.

Scrollt man durch den Feed, dauert es vergleichsweise „lange“, ein Foto in Hochformat zu „überscrollen“. Damit habt Ihr also mindestens doppelt so viel Zeit, Eure Fans auf Euch aufmerksam zu machen (verglichen mit einem Link oder einem klassischen Querformat-Foto). Probiert es einfach mal aus und vergleicht Reichweite und Interaktion. Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht!

4. Links zu mobil optimierten Webseiten

Wenn Eure Webseite bereits mobil optimiert ist, dann könnt Ihr diesen Tipp getrost überspringen. Alle anderen sollten dafür umso genauer mitlesen.

Natürlich ist eine Webseite nicht so eben mal komplett neu designt. Das bedarf Zeit und, ja, auch Budget. Falls es an beidem mangeln sollte, dann empfehlen wir wenigstens ein paar mobil optimierte Landingpages, die für bestimmte Angebote, Gewinnspiele oder Anzeigen eingesetzt werden.

Unsere Erfahrung zeigt, dass gerade Facebookanzeigen in großer Mehrheit mobil ausgespielt und aufgerufen werden. Potentielle neue Kunden springen aber direkt wieder ab, werden sie mit ihrem mobilen Endgerät auf eine nicht optimierte Webseite geleitet werden. Schade, um das in die Anzeige und in den Lead gesteckte Geld!

5. Einer für alle und alle für einen

Ein Tipp, den wir schon öfter gegeben haben, der aber auch hier wunderbar passt: Nutzt Eure mobilen Kanälen dafür, gegenseitig für sich „Werbung“ zu machen.

Auf Facebook lassen sich zum Beispiel wunderbar Fotos Eures Instagram-Kanals einbinden und mit nur einem Klick sind Eure Follower dort. Auf Instagram könnt Ihr dann zum Beispiel in den Stories ein Video anteasern, das Eure Follower mit nur einem Wisch auf Eurem YouTube-Kanal ansehen können. Ihr versteht das Prinzip!

Fazit

An mobiler Optimierung führt heute kein Weg mehr vorbei. Das gilt für Webseiten genauso wie für Social-Media-Inhalte. Die Optimierung ersterer ist in der Regel mit Zeit und Geld verbunden, letztere könnt Ihr mit ein paar Kniffen gut in den Griff kriegen. Wir hoffen, unsere Tipps helfen Euch dabei!

Dieser Artikel wurde geschrieben von Susanne Krebs

Susanne verbindet ihre Leidenschaft für Reisen mit ihrem Interesse an Online Marketing und Social Media. Nach Studienaufenthalten in Spanien und Schweden unterstützt sie seit 2014 das Team der social media akademie für reise und touristik im Bereich Content Marketing.

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